Mittwoch, 29. September 2010

Zum Tage


Alles Gute zum Namenstag wünsche ich allen, die den Namen eines der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael tragen! Schöne Gedanken zum heutigen Fest bringt Kollege GIOVANNI auf seinem Blog: Raphael cum Tobia, Gabriel cum Maria, Michael cum caelesti hierarchia.

Dienstag, 28. September 2010

Herzlichen Glückwunsch!

Protopresbyter mitrophoros
Dr. Andreas Thiermeyer

Soeben erreichte mich per E-Mail die freudige Nachricht, daß unserem lieben väterlichen Freund Dr. Andreas Thiermeyer, dem ich die Bekanntschaft meiner wunderbaren Frau verdanke und der uns einst getraut hat, am 10. Oktober der Ehrentitel eines Archimandriten verliehen wird:
"Ehrentitel „Archimandrit“ für Wallfahrtsrektor Andreas Thiermeyer - Kirche der Ukraine würdigt Verdienste des Eichstätter Diözesanpriesters
Eichstätt/Velburg. (pde) – Bischof Milan Sasik, Mukachevo (Ukraine), wird am 10. Oktober dem Eichstätter Diözesanpriester Dr. Andreas Thiermeyer den Ehrentitel „Archimandrit“ verleihen. Im Rahmen einer feierlichen Liturgie wird der Bischof das Brustkreuz, das Epigonation (ein liturgisches Kleidungsstück der Ostkirche) und den Krummstab überreichen. Damit würdigt Bischof Milan Sasik die großen Verdienste von Andreas Thiermeyer für die katholischen Kirchen des Ostens, besonders für die griechisch-katholische Eparchie Mukachevo, die er sich in der Zeit als Rektor im Collegium Orientale und als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Kyrillos und Methodios erworben hat. Bischof Milan Sasik greift mit dieser Würdigung einen Brauch auf, der in den griechischen und slavischen Kirchen bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht.
Andreas Thiermeyer wurde 1977 zum Priester für die Diözese Eichstätt geweiht. Von 1998 bis 2008 leitete er das Eichstätter Collegium Orientale. Seit 2008 ist er Wallfahrtsrektor auf dem Habsberg und Direktor des Diözesanjugendhauses. Thiermeyer wurde bereits 2002 von Kardinal Lubomyr Husar, dem Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine, der Titel eines mitrierten Protopresbyters (Erzpriester) verliehen. Thiermeyer ist auch Konsultor der vatikanischen Ostkirchen-Kongregation."
Die allerherzlichsten Glückwünsche unserer ganzen Familie an Dich, lieber Andreas, zu dieser ehrenvollen Auszeichnung!

Freitag, 24. September 2010

Immer, wenn man meint, ...

... es könne nicht mehr schlimmer werden, tagt die Bischofskonferenz. - Diesen Stoßseufzer eines befreundeten Kirchenmusikers bestätigt die heutige PRESSEMELDUNG DER DBK zum Abschluß der diesjährigen Herbstvollversammlung wieder einmal eindrucksvoll. Dort ist unter dem Punkt 7 "Liturgie" zu lesen:
"Ordo Missae – Deutsche Übersetzung:
Wir haben uns mit der deutschen Übersetzung des Messbuchs (Ordo Missae) von 2002 befasst. Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, hat uns als Präsident der Bischöflichen Kommission Ecclesia Celebrans, die neu erarbeitete Übersetzung zur Beschlussfassung vorgelegt. (...)
Die Deutsche Bischofskonferenz legt nun die neuen Messtexte den römischen Behörden zur Zustimmung vor."
Soweit, so gut, sollte man meinen. - Tatsächlich? Da wundert man sich man nach der Einführung der Editio typica tertia des Missale Romanum im Jahr 2002 erst einmal über ein drei Jahre langes Abwarten der zuständigen Bischöfe, bis sich schließlich 2005 eine Kommission konstituiert, deren Wirken von einer Offenheit und Transparenz gekennzeichnet ist, daß die italienische Mafia ob solcher "omertà" vor Neid erblassen möchte - die Mitglieder der Kommission herauszufinden, ähnelt der Suche nach der Stecknadel im Internet, und die Webpräsenz http://www.ecclesiacelebrans.de wird in ihrer Aktualität beinahe noch vom Buch Genesis übertroffen. Da hat man noch das STATEMENT VOM 30. MÄRZ 2005 des Kommissionsvorsitzenden und Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner in Erinnerung, in dem es u. a. hieß:
"Es gilt, die bisherige Ausgabe des Deutschen Messbuches kritisch nach den Normen und Prinzipien der Instruktion Liturgiam Authenticam zu überprüfen. Neue bzw. in der Editio typica tertia des Missale Romanum von 2002 veränderte Texte sind ganz neu zu übersetzen. Die übrigen Texte sind Wort für Wort zu überprüfen und ggf. neu zu übersetzen. Für diese Texte allerdings gilt, dass die bisherige Fassung gleichsam der Maßstab ist, der nicht unterschritten werden darf. Texttreue, Verständlichkeit und sprachliche Qualität (...) dürfen nicht geringer werden, sondern müssen verstärkt werden. Wir brauchen nicht einfach neue oder andere Texte, sondern – wo es notwendig und möglich ist – bessere Texte."
Und dann liest man heute im erwähnten Pressetext nicht nur die oben bereits zitierten Aussagen, sondern auch noch folgendes:
"Dabei sind wir der Auffassung, dass das bisherige Deutsche Messbuch (2. Auflage) weithin den Anforderungen einer textgetreuen Übersetzung entspricht, wie sie in der Vatikanischen Instruktion „Liturgiam authenticam“ gefordert wird. Es besitzt eine religiöse Sprache, die sich in der liturgischen Praxis der letzten Jahrzehnte bewährt hat. Viele Texte sind Priestern und Gläubigen durch den praktischen Vollzug vertraut. Dieser hohe Wert darf durch eine grundständig neue Übersetzung nicht gefährdet werden. Die Rezeption des künftigen Messbuchs darf wegen der Übersetzung einzelner Grundwörter oder der ohne inhaltliche Notwendigkeit erfolgenden Ersetzung bisher guter deutscher Texte durch verfremdete Neufassungen nicht insgesamt gefährdet werden."
Hallo, geht's noch? Eine etwa fünfzigköpfige Kommission braucht geschlagene fünf Jahre, um herauszufinden, daß es am bisherigen Meßbuch nichts Nennenswertes zu verbessern gibt? Und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz traut sich das öffentlich zu sagen, ohne dabei rot zu werden und vor Scham im Boden zu versinken? Man faßt es einfach nicht. Als katholischer Christ, der außer beim Finanz- und Einwohnermeldeamt auch noch in Glaubensdingen auf das Attribut "römisch" Wert legt und dem die Kirche mehr ist als ihr deutschnationales Zerrbild à la DBK und ZDK, empfinde ich es nur noch als eine Schande sondergleichen, mit welch dreister Kaltschnäuzigkeit hier Tatsachen verdreht werden.

Denn von "Texttreue" gegenüber dem maßgeblichen lateinischen Original kann in zahlreichen Texten keine Rede sein. Das betrifft nicht nur das Musterbeispiel des "für alle" anstelle des korrekten "für viele" beim "pro multis" des Meßkanons; das betrifft ebenso andere Texte des Meßordinariums (besonders das Gloria, punktuell auch Credo, Sanctus und Agnus Dei), von den wechselnden Teilen der Messe ganz zu schweigen. Die von Erzbischof Zollitsch erwähnten "verfremdeten Neufassungen" sind schon seit 1975 die Realität in unseren Gottesdiensten! Sie trotz ihrer offenkundigen Mängel als sakrosankt hinzustellen, noch dazu mit dem Verweis, daß man sie ja inzwischen als "normal" gewöhnt ist, offenbart schon ein gehöriges Maß an Frechheit. (Abgesehen davon ist dieses Argument ausgesprochen neu, denn in den 1970er Jahren hatte man derartige Skrupel keineswegs, als man den katholischen Gläubigen über Nacht einen durch und durch neuen Meßordo überstülpte. Vogel friß - oder stirb ...)
Fast schon müßig scheint der Hinweis, daß das Vorgehen der Deutschen Bischofskonferenz in dieser Angelegenheit auch im Blick auf den schuldigen Respekt (um nicht zu sagen Gehorsam) gegenüber dem Heiligen Vater ein Skandal ist. Man läßt einmal mehr nichts unversucht, um dessen Bemühungen um eine konzilsgemäße Reform der Liturgie zumindest hierzulande zu hintertreiben und zu konterkarieren. Nirgends gelten Wort, Wille und Wunsch des deutschen Papstes weniger als in seiner Heimat, wie es scheint. Und die an den Tag gelegte Hinhaltetaktik läßt befürchten, daß mancher Entscheidungsträger insgeheim schon ein neues Pontifikat im Blick hat, mit dem sich die derzeitigen Scherereien dann erübrigen könnten.
Zwei Überlegungen sind es jedoch, die meine Hoffnung nähren, daß dieses unglaubliche Verhalten letztlich nur als verzweifeltes Aufbäumen einer in den letzten Zügen liegenden Mißwirtschaft zu werten ist. Zum einen kann das "Wir" der Presseerklärung nicht darüber hinwegtäuschen, daß es wohl auch in der Deutschen Bischofskonferenz echte Hirten gibt, die im Herzen mit dem Heiligen Vater übereinstimmen und denen die Überarbeitung des Meßbuches in seinem Sinne ein Anliegen ist. Daß sie sich noch nicht öffentlich outen, mag man einerseits bedauern, andererseits aber als Zeichen von Diplomatie werten, mit der sie die (mit ziemlicher Sicherheit erfolgende) Ablehnung allzu "freier" Texte durch die vatikanische Gottesdienstkongregation zunächst abwarten.
Denn diese Behörde, zum zweiten, hat bereits bei der inzwischen beendeten Neufassung des englischsprachigen Missale bewiesen, daß sie sich keineswegs einschüchtern oder über den Tisch ziehen läßt und in puncto Texttreue keine falschen Rücksichten auf "Interpretationsspielraum" oder falsche Gewohnheiten zu nehmen gewillt ist. Wenn das künftige deutsche Meßbuch auch nur annähernd so sorgfältig am lateinischen Original bleibt wie das englische, dann wäre viel gewonnen.

Dienstag, 14. September 2010

Trauriges Jubiläum


Heute vor drei Jahren, am Fest Kreuzerhöhung 2007, trat das Motu Proprio "SUMMORUM PONTIFICUM" von Papst Benedikt XVI. in Kraft, mit dem die Feier der Heiligen Messe und des Offiziums nach den liturgischen Büchern von 1962 wieder uneingeschränkt für die ganze Kirche erlaubt wurde. In seinem damaligen BEGLEITBRIEF zu diesem Gesetzestext schrieb der Heilige Vater den Bischöfen unter anderem:
"Im übrigen können sich beide Formen des Usus des Ritus Romanus gegenseitig befruchten: (...) In der Feier der Messe nach dem Missale Pauls VI. kann stärker, als bisher weithin der Fall ist, jene Sakralität erscheinen, die viele Menschen zum alten Usus hinzieht. Die sicherste Gewähr dafür, daß das Missale Pauls VI. die Gemeinden eint und von ihnen geliebt wird, besteht im ehrfürchtigen Vollzug seiner Vorgaben, der seinen spirituellen Reichtum und seine theologische Tiefe sichtbar werden läßt."
Heute, drei Jahre später, muß man ernüchtert feststellen, daß diese päpstlichen Wünsche zumindest in den südbayerischen "Papst"-Diözesen, die ich etwas überblicken kann, konsequent ignoriert wurden und werden. Auf keiner der Bistums-Homepages von Passau, Regensburg und München-Freising findet sich heute eine Notiz zu diesem Anlaß: nur ein Symptom, mehr nicht - aber ein vielsagendes Symptom. Hier, wo man so viel darauf hält, die Lebensstationen des heutigen Papstes gebührend herauszustellen, hat man es offenkundig nicht nötig, sich mit besonderem Eifer seinen Anliegen zu widmen: "Wir sind (selber) Papst!"
In den verschiedenen Pfarreien meines Bistums, die ich u. a. durch Kirchenmusikdienste etwas näher kenne, würde ich nicht wetten mögen, daß der jeweilige Pfarrer den Inhalt des Motu Proprio halbwegs zutreffend angeben könnte (was freilich auch auf andere liturgiebezogene Verlautbarungen wie "Redemptionis Sacramentum" zutreffen dürfte). Einige wenige Orte gibt es zwar inzwischen, an denen die Heilige Messe mehr oder weniger regelmäßig in der "außerordentlichen Form des römischen Ritus" gefeiert wird; ohne zuverlässiges Auto und ein erkleckliches Sprit-Budget wird allerdings ihr Besuch eine rare Angelegenheit bleiben.
Was viel wichtiger wäre, nämlich die im obigen Zitat angesprochene Befruchtung der "Neuen Messe" durch den spirituellen Reichtum der "Alten", geschieht in meinem Kenntnisbereich rein gar nicht. Noch immer zelebrieren die meisten Priester nach dem Motto "In meiner Pfarrei bin ich der Papst", alle paar Kilometer findet man einen regionalen Eigenritus; je älter die Zelebranten sind, desto "kreativer" ist oft ihr Umgang mit den Meßformularen (in 15 Jahren im Bistum Passau kann ich mich trotz mindestens wöchentlichen Kirchgangs an kaum eine Messe erinnern, die nicht mindestens eine Grundanforderung von "Redemptionis Sacramentum" unbeachtet gelassen hätte). Lateinische Messen in der "ordentlichen Form", vielleicht gar mit ansprechender Kirchenmusik oder gar Gregorianischem Choral, sind schlichtweg inexistent. Dem Papst selbst sind diese Zustände wohlbekannt, schreibt er doch im erwähnten Begleitbrief wörtlich:
"... zumal das neue Missale vielerorts nicht seiner Ordnung getreu gefeiert, sondern geradezu als eine Ermächtigung oder gar als Verpflichtung zur „Kreativität“ aufgefaßt wurde, die oft zu kaum erträglichen Entstellungen der Liturgie führte. Ich spreche aus Erfahrung, da ich diese Phase in all ihren Erwartungen und Verwirrungen miterlebt habe. Und ich habe gesehen, wie tief Menschen, die ganz im Glauben der Kirche verwurzelt waren, durch die eigenmächtigen Entstellungen der Liturgie verletzt wurden."
Doch das hilft uns nichts, der Papst ist weit weg, auch wenn er von hier stammt. So bleibt den noch verbliebenen Katholiken in unserer Gegend vorerst nichts übrig, als weiterhin mit dem trockenen Schwarzbrot und abgestandenen Wasser der allerorts aufgetischten Schmalspur-Liturgie das kleine Senfkorn Hoffnung auf Besserung am Leben zu erhalten, anstatt sich am Wein der Freude über eine reiche katholische Liturgie zu sättigen, wie ihn Papst Benedikt uns so gerne vorsetzen möchte.

Kulturwald-Echo III


Mit einem neuen Rekord von 7500 Besuchern bei 32 Veranstaltungen in 10 Tagen ist am vergangenen Sonntag das dritte Kulturwald-Musikfestival zu Ende gegangen. Besprechungen der letzten Konzerte im Feuilleton der Passauer Neuen Presse von heute sind HIER und HIER nachzulesen. Dank dieses erneut großen Andrangs wird voraussichtlich eine "schwarze Null" unter der wirtschaftlichen Abrechnung stehen.
Im kommenden Jahr 2011 findet das Festival vom 1. bis 11. September statt. Und es gibt schon Pläne, die bisherige Programmstruktur publikumswirksam aufzufrischen, der "Adalbert-Stifter-Stadel" am Wild-Berghof Buchet soll zur Opernbühne werden:
"„Dazu müssen wir den Hof für die Festivalzeit umkonstruieren. Momentan arbeiten wir an der technischen Umsetzung“, verrät Thomas E. Bauer. Inszeniert werden soll Mozarts „Zauberflöte“. Warum ausgerechnet dieses Werk? „Das bietet sich an, weil der Texter, Emanuel Schikaneder, ein gebürtiger Straubinger war. Da könnte man Tamino in eine Lederhose und Pamina in ein Dirndl stecken. Denkbar wäre auch Sarastro als großer Gäubodenbauer“, ist Thomas E. Bauer schon jetzt kaum noch zu bremsen."
(Deggendorfer Zeitung von heute, Link nicht öffentlich zugänglich.)
Man darf also gespannt sein auf die nächste Spielzeit!

Freitag, 10. September 2010

(K)Eine romantische Geschichte ...


... oder: WIE MAN SICH TÄUSCHEN KANN - EINE WAHRE GESCHICHTE, erzählt vom Münchener Komponisten Moritz Eggert auf BAD BLOG OF MUSICK, einem der Blogs der NEUEN MUSIKZEITUNG.
So schön, daß man es nicht erfinden könnte!

Kulturwald-Echo II


Im alten Sudhaus in Schwarzach (Landkreis Straubing-Bogen) gastierte am vergangenen Mittwoch im Rahmen des Kulturwald-Musikfestivals das Münchener Blechbläserquintett "Harmonic Brass" und begeisterte das Publikum mit einem ebenso gefälligen wie technisch geschliffenen Auftritt. Im Feuilleton der Passauer Neuen Presse von heute ist MEINE REZENSION DAZU zu lesen:
"„One Day Of Music“ im urigen Ambiente des ehemaligen Schwarzacher Sudhauses - selten ging ein „Tag“ so schnell und kurzweilig vorbei. Und wenn es einen Publikumspreis für das gelungenste Kulturwald-Konzert gäbe, wären Hans Zellner und Gergely Lukács (Trompeten), Andreas Binder (Horn), Thomas Lux (Posaune) und Manfred Häberlein (Tuba) sicher allererste Anwärter dafür, denn bei dieser Truppe stimmt einfach alles: das Können, die Performance, das Repertoire.
Nichts, was seit Bach an guter und schöner Musik komponiert wurde, ist vor ihrer instrumentalen Meisterschaft sicher: weder Griegs „Morgenstimmung“ aus „Peer Gynt“ noch Bachs d-Moll-Toccata samt Fuge, weder Händels „Ombra mai fú“ und „Königin von Saba“, Rossinis „Wilhelm-Tell“-Ouverture oder der „Karneval in Venedig“ von Jean-Baptiste Arban, noch Medleys aus Kinderliedern und Melodien von John Williams, Michael Jackson und Frank Sinatra."

Samstag, 4. September 2010

Kulturwald-Echo I


Das spektakuläre Auftaktkonzert des Kulturwald-Musikfestivals mit Moritz Eggerts "De Avaritia" und Carl Orffs "Carmina Burana" hat schon im Vorfeld eine beachtliche Medienpräsenz erfahren (u. a. mehrere Berichte in den Hörfunkprogrammen und den Fernsehnachrichten des Bayerischen Rundfunks). Als Rezension öffentlich online zugänglich ist u. a. heute ein BERICHT IM FEUILLETON DER PASSAUER NEUEN PRESSE, der sehr treffend auf die gelungene und auch künstlerisch überzeugende Aufführung vor allem der "Carmina Burana" vor über 1000 Zuhörern eingeht:
"Höhepunkt aber sind dann doch die „Carmina Burana“ selbst. Nicht nur, weil die Damen der Lofoten Voices um die norwegische Mezzo-Sopranistin Marianne Beate Kielland und die Herren der Max-Reger-Vereinigung geschliffenen Chorgesang präsentieren. Nicht nur, weil Susanne Bernhards Sopran voller schillernder Wärme ein erhebendes Solo auf das nächste folgen lässt und Thomas E. Bauer sowie Sound-and-Fury-Altus David Erler trotz aller Hubschrauber-Strapazen große Form erreichen. Nicht nur, weil Philipp Amelung am Pult eine Meisterleistung vollbringt und seine vielen, vielen Sänger zum Äußersten motiviert."
Ein kurzer VIDEOBEITRAG über die Uraufführung von "De Avaritia" von Moritz Eggert ist bei der Passauer Neuen Presse zu sehen.