Montag, 1. März 2010

Diabolus in opera

Georg Nigl als Lucifer (Foto: © Bayerische Staatsoper)
"Was macht der Teufel, wenn in der Kirche von ihm nicht mehr die Rede ist? Er geht in die Oper! (...)"
Ein lesenswerter Beitrag von Karsten Huhn über die Inszenierung der Oper "Die Tragödie des Teufels" von Peter Eötvös nach dem Drama "Die Tragödie des Menschen" von Imre Madách (Libretto: Albert Ostermaier) an der Bayerischen Staatsoper München ist HIER zu lesen. Daraus:
"Was, schon ist das Stück zu Ende? An diesem Abend hat sich die Zeit beschleunigt. Zwar ist „Die Tragödie des Teufels“ ein Stück ohne Erlösung. Doch hat diese Oper alles, was ein großes Stück braucht: Handlung, Spannung, überraschende Wendungen und Humor. Alle großen Fragen werden hier verhandelt: Wie kommt das Böse in die Welt? Wie kann man angesichts des Leides in der Welt noch an Gott glauben? Vor allem: Hier wird Sünde gezeigt als das, was sie ist: nicht bloß als Sahnetorte oder als überfahrene rote Ampel, sondern als teuflisches Werk, als Verhängnis, das von Menschenhand nicht wieder aus der Welt zu kriegen ist."

Die Rezension der Uraufführung vom 23. Februar in der Süddeutschen Zeitung finden Sie HIER.

Link: http://www.bayerische.staatsoper.de

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