Montag, 22. Februar 2010

"Hut ab, Ihr Herren ..."

"... ein Genie!" schrieb Robert Schumann 1831 als Musikkritiker der Leipziger "Allgemeinen Musikalischen Zeitung" über einen jungen Komponisten- und Pianistenkollegen.
Ob es tatsächlich der 22. Februar 1810 war, an dem Frédéric François Chopin im polnischen Żelazowa Wola das Licht der Welt erblickte, ist umstritten. Als Genealoge neige ich dazu, den Angaben der auch von seinem Vater unterschriebenen Geburtsurkunde mehr Glauben zu schenken als Chopins eigenen, späteren Aussagen, die das Ereignis auf den 1. März datieren.

Zum Gedenken an den 200. Geburtstag des bereits am 17. Oktober 1849 verstorbenen Klavierrevolutionärs hier eine ungewöhnliche Fassung seiner berühmten "Revolutionsetüde" c-moll op. 10 Nr. 12. Ob Chopin  sich hätte vorstellen können, daß man seine pianistische Virtuosität selbst auf der Orgel noch toppen kann, wenn man Cameron Carpenter ist?



Link: ARTIKEL "CHOPIN" BEI WIKIPEDIA

1 Kommentar:

  1. Cameron Carpenter... den Kerl selbst finde ich ja einfach nur zum Schießen. Aber seine Virtuosität macht Staunen. Dass er hier auf einer digitalen Orgel spielt, tut der Sache keinen Abbruch. Ich habe Konzertrezensionen gelesen, nachdem er diese Glanzleistungen auch auf durchaus "unbequemen" mechanischen Orgeln zeigt.

    Egal, was man über sein Auftreten, seine Repertoireauswahl etc. denken mag: er ist ein Könner! Da gibt es nichts zu mäkeln.

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